WÄRMI.-Ihre Spende
macht's möglich.

Ein sicherer Ort, ein Bett, eine warme Mahlzeit: Was vielen selbstverständlich erscheint, bleibt für Menschen, die auf der Strasse leben, oft ein unerfüllter Wunsch – besonders im Winter.

Die Gründe, weshalb jemand sein Zuhause verliert, sind vielfältig. Häufig stehen persönliche Schicksalsschläge am Anfang. Was folgt, ist die Strasse. Wir sind für Menschen da, die keinen sicheren Ort mehr haben. Wir suchen sie auf der Gasse auf und bieten ihnen Obdach, Verpflegung sowie medizinische Hilfe.

Diese Hilfe braucht Zeit, Geduld und verlässliche Beziehungen. Und sie braucht Menschen wie Sie.

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie Menschen in Not einen Platz an der Wärme, eine stärkende Mahlzeit und die Begleitung, die sie benötigen.

Bitte helfen Sie uns, auch in diesem Winter auf Notleidende zuzugehen und gemeinsam mit ihnen neue Perspektiven zu entwickeln.

Herzlichen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung.

Volker Karbach

Volker Karbach
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ZAHLEN AUS DEM JAHR 2025
12'423

Übernachtungen in unseren Notschlafstellen

51'379

Warme Mahlzeiten im Gassencafé

2'130

Besuche bei der Sozialberatung

3'396

Begegnungen auf der Gasse

GESCHICHTEN

Hinter den Zahlen stehen Menschen.

Urs, 75

Urs, 75

«Dass ich eines Tages obdachlos sein würde, hätte ich mir nicht träumen lassen.»

Urs hofft auf ein neues Zuhause

Urs hätte sich nie vorstellen können, eines Tages ohne eigenes Zuhause zu sein. Der gelernte Hochbauzeichner hat sein Leben lang gearbeitet, unter anderem als Zügelmann, Steinbildhauer und Lagerist. Als sein Vermieter vor vier Jahren das Haus renovieren liess und allen Mietparteien kündigte, war Urs zuversichtlich, bald eine neue Wohnung zu finden. Doch es kam anders. Seither lebt der heute 75-Jährige auf der Strasse und verbringt viele Nächte in grossen Bahnhöfen. Halt geben ihm seine Interessen: Urs zeichnet, liest gerne und spielt leidenschaftlich Schach.

Doch das Leben ohne einen geschützten Rückzugsort ist anstrengend und hinterlässt Spuren. Nach einem schweren Sturz wird Urs heute in unserem Fachspital Sune-Egge medizinisch betreut – an einem Ort, den er bereits aus den 1990er-Jahren kennt. Damals arbeitete er hier als Koch und begegnete auch Pfarrer Ernst Sieber. Nun erfährt Urs selbst die Hilfe unseres Sozialwerks. Neben der medizinischen Behandlung unterstützen ihn die Sozialberaterinnen und -berater engagiert bei der Suche nach einer Wohnung. Sein grösster Wunsch ist bescheiden und doch von unschätzbarem Wert: ein eigenes Zuhause und ein sicherer Ort zum Bleiben.

Yves, 62

Yves, 62

«Eine Wohnung bedeutet mehr als vier Wände. Sie bedeutet Ruhe, Schutz und Sicherheit.»

Yves findet neuen Boden unter den Füssen

Yves hatte einen Beruf, eine Familie und ein Zuhause. Viele Jahre arbeitete er als Maurer und sorgte für seine Angehörigen. Doch nach privaten und gesundheitlichen Rückschlägen verlor er innerhalb kurzer Zeit fast alles. Mit 53 Jahren wurde Yves obdachlos. Rund neun Jahre lang lebte er auf der Strasse. Besonders zugesetzt haben ihm die Kälte in den Winternächten und das Gefühl, nicht mehr zur Gesellschaft zu gehören.

In unserer Notschlafstelle Pfuusbus fand Yves Schutz vor der Kälte und Menschen, die ihm verlässlich zur Seite standen. Wenn es ihm gesundheitlich schlecht ging, erhielt er in unserem Fachspital Sune-Egge die notwendige medizinische Betreuung. Besonders dankbar ist er für die Begegnungen mit den Mitarbeitenden, die ihm mit Respekt und Herzlichkeit begegneten. Heute ist Yves 62 Jahre alt und blickt wieder zuversichtlich nach vorne. Nach einem langen Weg ist er nun in Zürich angemeldet und kann vielleicht schon bald in eine kleine Wohnung ziehen, die er in Aussicht hat. Für Yves wäre dies weit mehr als ein Dach über dem Kopf: Es wäre ein Ort der Ruhe, des Schutzes und der Sicherheit – ein neues Daheim.

ANGEBOTE

Wo Ihre Hilfe ankommt.

Rund um die Uhr im Einsatz für Menschen in Not – besonders, wenn es draussen kalt ist.

Pfuusbus
Notschlafstellen

Pfuusbus

Ein warmes Bett, vollwertige Mahlzeiten und ein offenes Ohr für Menschen, die in Not geraten sind.

Nemo und Mila
Jugend

Nemo und Mila

Sicherheit und Perspektiven für Jugendliche in prekären Lebenssituationen: Schlafplatz, Essen, Beratung und mehr.

Iglu
Notschlafstellen

Iglu

Die Notschlafstelle Iglu bietet arbeitssuchenden Menschen aus dem Ausland einen temporären Schlafplatz.

Gassencafé Sunestube
Anlaufstellen

Gassencafé Sunestube

Wir bieten Mahlzeiten, Kleidung, Gemeinschaft, Aktivitäten und ein offenes Ohr.

Sozialberatung
Lebenshilfe

Sozialberatung

Wir bieten professionelle und unbürokratische Beratung und Unterstützung.

Seelsorge
Lebenshilfe

Seelsorge

Wohltuende Gespräche, vertrauensvolle Begleitung und Raum für persönliche Fragen und Sorgen.

Fraueziit
Frauen

Fraueziit

Es ist uns ein Anliegen, Frauen in prekären Lebenssituationen psychosozial, seelisch und materiell zu stärken.

Brot-Egge
Anlaufstellen

Brot-Egge

Rasche und unbürokratische Hilfe, Beratung, Verpflegung und Gemeinschaft für Menschen in Not.

Gassentierarzt
Tier und Mensch

Gassentierarzt

Für viele Menschen in Not sind ihre Tiere Halt und Herzenswärme. Wir sichern die tiergerechte Versorgung.

Gassenarbeit und Kältepatrouille
Aufsuchend

Gassenarbeit und Kältepatrouille

Wir sind auf Zürichs Strassen unterwegs, um zu unterstützen und an passende Hilfsangebote weiterzuvermitteln.

Medizinische Praxis und Fachspital
Gesundheit

Med. Praxis und Fachspital

Verlässliche, menschliche und individuell angepasste medizinische Versorgung für Menschen am Rande der Gesellschaft.

Brothuuse und Schärme
Wohnen

Brothuuse und Schärme

Teil- und vollbetreute Wohnplätze für mehr Stabilität auf dem Weg in ein hoffnungsvolleres Leben.

SCHENKEN SIE HOFFNUNG

Obdachlosigkeit
kann jeden
treffen.